Hotel Ideon
54 Patriarhou Ioannikiou str. Nea Hora, Chania - Crete,
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Die Stadt von Hania

Chania ist die Hauptstadt des Verwaltungsbezirks Chania. Die schöne Stadt an der Nordküste Kretas liegt eine Autostunde auf der Schnellstraße von Rethymnon (59 km) und 2 ½ von Iraklion (137 km) entfernt.

Der internationale Flughafen von Chania, 11 km außerhalb auf der Halbinsel Akrotiri, verbindet die Stadt mit Athen durch 3 Linienflüge im Winter und 4 Linienflüge im Sommer. Ebenso bestehen Flugverbindungen zu anderen europäische Ländern: ein wöchentlicher Linienflug im Sommer nach Deutschland neben einer Reihe Charterflügen nach England, Schweden, Norwegen, Deutschland und Frankreich während der Sommermonate. Darüber hinaus verkehrt täglich eine Fähre zwischen Piräus (Athen) und Souda (Chania).

Chania ist die ideale Alternative zu Iraklion als Ausgangspunkt zum Erkunden der Insel. Die Stadt ist nicht so ausgelastet wie Iraklion und hat direkte Verbindungen zu anderen Städten über die Schnellstraße entlang der Nordküste.

Das neuzeitliche Chania wurde auf der Stelle des antiken Kydonia errichtet. Einer Legende nach gründete sie der Enkel des Königs Minos. Allerdings sind keine spektakulären Paläste wie in Knossos erhalten. Ausgrabungen im Stadtviertel Kastelli brachten Töpfereien aus der Neusteinzeit, Anzeichen einer Siedlung aus der Bronzezeit und minoische Gräber ans Tageslicht. Kydonia war ein bedeutender Stadtstaat während der spätminoischen und nachminoischen Zeit und beherrschte den Westen der Insel.

Kydonia erlebte seine Blütezeit im klassischen griechischen und römischen Altertum. Die Blütezeit reichte bis in die byzantinische Zeit, aber nachdem das Reich zerbrach, litten auch die Randzonen. Im 13. Jahrhundert erlangten die Genueser – Erzfeinde der Venezianer - die Gunst der örtlichen Bevölkerung und nahmen die Stadt ein.

Zwanzig Jahre später gewannen wiederum die Venezianer die Oberhand und benannten die Stadt La Canea. Sie befestigten sie recht schnell. In zwei Etappen, während des 14. und 16. Jahrhunderts, wurden die Stadtmauern errichtet.

Trotz der grandiosen Festung fiel die Stadt 1645 nach zweimonatiger Belagerung in die Hände der türkischen Eindringlinge. Das Klima in der Stadt Chania, im Gegensatz zum Umland, war - aufgrund der zahlenmäßigen Überlegenheit der Türken und deren harten Vergeltungsakten bei Aufständen - relativ friedlich.

Die Türkenherrschaft endete 1898 und die Unabhängig wurde von den Großmächten (Frankreich, Großbritannien, Russland und Italien) zugesprochen. Doch der Wunsch nach Vereinigung mit dem Festland verursachte Aufstände und Konflikte. Eleftherios Venizelos, der bekannte kretische Politiker, war die treibende Kraft hin zur Vereinigung. Schließlich wurde Kreta 1913 an Griechenland angeschlossen.

In der jüngeren Vergangenheit wurde Kreta 1941 von den Deutschen besetzt. Chania erlitt schwere Bombenangriffe bei der Eröffnung des Kampfes um Kreta.

MSC 2003